Trainerin des Monats - Isolde Fischer-Hillebrand

Isolde Fischer-Hillebrand

Unsere PARLA-Trainerin des Monats August ist Isolde Fischer-Hillebrand!

Wir präsentieren Isolde Fischer-Hillebrand als PARLA-Trainerin des Monats August! Sie ist unsere Expertin für Kommunikation und Performance. Zugleich ist sie Fachfrau für Konfliktmanagement, Sicherheitssensibilisierung und Arbeitsentwicklung. Letzteres Thema wird sie am 23. November im PARLA-Training „New Work – Es ändert sich was! – Nur wie und was? Die Gestaltung von Arbeit für die Zukunft“ behandeln. Im Gespräch teilt Frau Fischer-Hillebrand mit, auf was sich Teilnehmer in ihrem Training freuen können und wie man der Unsicherheit der wandelnden Arbeitswelt begegnen sollte, sowie mehr zu ihrer Person.

Frau Fischer, Sie sind leidenschaftliche (Improvisations-)Schauspielerin in einem Ensemble, das in ganz Deutschland zum Theatersport auftritt. Was gefällt Ihnen am Theaterspiel am meisten?
Das Improvisationstheater erlaubt es mir, immer wieder meine Wahrnehmung, meine Flexibilität und meine Ausdrucksweise zu trainieren. Jedes Mal trete ich mit meinen KollegInnen in Verbindung, um das Publikum da abzuholen, wo es gerade ist. Das ist immer wieder anders und ein besonderes Erlebnis, sich und das Publikum aufs Neue zu überraschen. Wenn wir es auf der Bühne schaffen, zu faszinieren, dann merke ich, dass ich den schönsten Beruf dieser Welt habe.

Sie sind auch deshalb aus gutem Grund PARLA-Expertin für Kommunikation und Performance. Was kann man von der Bühne mitnehmen für die Berufswelt?
Im Unternehmen haben die Menschen je nach Kontext verschiedene Rollen, die sie mit ihren Werkzeugen ausfüllen. Sie betreten ihre Bühnen in Meetings, beim Kunden oder auch in Gesprächen. Es geht dabei nicht darum, irgendetwas „vorzuspielen", sondern authentisch zu überzeugen und zu begeistern. Körper, Stimme, unsere eigenen Handlungsoptionen und Einstellungen sind einige der Werkzeuge, die wir alle dabei nutzen können. Gut ist es, sie vorher zu trainieren und zu schärfen, bevor es zum Auftritt in der Realität kommt.

Nun sind Sie auch in anderen Bereichen, wie New Work, Konfliktmanagement und Digitalisierung versiert – welchen Vorteil haben Sie durch Ihre interdisziplinäre Aufstellung als Trainerin?
Mein Vorteil ist, dass ich im Training auf die spezifischen Anliegen der Teilnehmenden eingehen kann. Wenn ich zum Beispiel das Thema „Eigenverantwortung stärken“ im Rahmen von New Work nehme, dann kann es sehr sinnvoll sein, Menschen auch darin zu befähigen, Konflikte konstruktiv zu lösen, anstatt sie zu vermeiden oder indirekt mit Schaden für die Produktivität auszuleben. Auch wenn es um Flexibilität und Veränderbarkeit geht, dann ist es sinnvoll, dies in einem angstfreien Raum mit kreativen Methoden zu trainieren.

Am 23. November findet bei PARLA Ihr offenes Training zum Thema „New Work – Es ändert sich was!“ statt. Was können die Teilnehmer im Training über die Thematik erfahren?
Sie erfahren welche Prinzipien und Grundgedanken sich hinter New Work verbergen. Sie erhalten einen Geschmack an Methoden und Prozesse, die hierfür stehen. Letztendlich bekommen sie auch Beispiele von Unternehmen aufgezeigt, die bereits erfolgreich Schritte in die Praxis umgesetzt haben. Zusätzlich bekommen sie die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen, gegenseitig zu inspirieren, zu diskutieren und voneinander zu lernen.

New Work ist für viele Arbeitnehmer, aber auch Arbeitgeber, ein undurchsichtiges Konzept, das auch Unsicherheiten schürt. Inwieweit sind diese Sorgen berechtigt?
In einer Welt, die immer schneller, komplexer und unsicherer wird, reagieren Menschen nachvollziehbar mit Ängsten. Ängste sind immer berechtigt. Denn ohne sie gibt es keinen Mut. Für die Veränderungen der Zeit benötigen wir allen Mut, dieser ungewissen Zukunft entgegenzutreten. Erfolgsgarantien gibt es nicht. Allerdings sollte man auch bedenken, dass Panik angesagt wäre, wenn man die Augen vor der momentanen Veränderung einfach verschließt.

Welche Veränderung der Arbeitswelt kommt Ihnen in Ihrer Tätigkeit als Trainerin persönlich am prägnantesten vor?
Ich erlebe die Menschen in meinen Trainings verwundbarer. Sie sind häufig „change-müde“ und fühlen sich an ihrem Arbeitsplatz verunsichert. Dies beginnt schon damit, dass sie damit hadern, eine Fortbildung zu besuchen, weil die Arbeitsbelastung sehr hoch geworden ist. Diese Verwundbarkeit ist aber auch eine Chance - die Chance, Veränderungsbereitschaft im positiven Sinne zu begleiten und zu unterstützen. Gelebte Unternehmenswerte wie Wertschätzung, Teamgeist und Integrität geben den Menschen Halt und Zuversicht und das lässt mich immer wieder positiv auf die Zukunft blicken.

 

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