Trainerin des Monats - Henriette Konschill

Henriette Konschill

Unser PARLA-Trainerin des Monats Juni ist Henriette Konschill!

Wir präsentieren Ihnen Henriette Konschill als PARLA-Trainerin des Monats Juni! Mit ihrer Stimm- und Schauspielausbildung bringt Frau Konschill die Erfahrungen mit, die für gelungene Präsentationen und Moderationen sehr hilfreich sind. Im Gespräch berichtet sie unter anderem über ihre unvergesslichen Auftritte, wie „Angewandte Improvisation“ produktiv im Trainerberuf genutzt werden kann und ihre Methode, um eine lustlose Gruppe zu motivieren.

Frau Konschill, Sie sind Wienerin mit Wohnsitz in Frankfurt am Main; sind die Wolkenkratzer der Skyline ein adäquater Ersatz für die schönen Jugendstilhäuser für Sie?
Dafür darf in Frankfurt hoch gebaut werden und die Skyline, Mainhattan genannt, ist wirklich eindrucksvoll! Ich vermisse allerdings die Wiener Kaffeehäuser. Das sind für mich ideale Orte, um im Alltag kurz die Zeit anzuhalten.

Sie sind nicht nur Expertin für Moderation und Improvisation, sondern standen auch schon auf einigen Bühnen in Europa. Welcher war Ihr unvergesslichster Gesangsauftritt?
Ich liebe Auftritte in alten Theatern wie z.B. dem wunderschönen Theater an der Wien, aber auch an ungewöhnlichen Orten wie in einem Kärntner Steinbruch, einem Bayrischen Bierzelt in Paris oder auf einem Dorfplatz in der Toskana.

Was ist „angewandte Improvisation“ und was ist ihr Nutzen?
Bei der „AI“ wird das kommunikative und kreative Können der theatralen Improvisation auf betriebliche Vorgänge übertragen. Die Teilnehmenden trainieren z.B. im Moment zu reagieren (Agilität) und als Team Schritt für Schritt vorwärts zu gehen (Kollaboration). Durch die intensiven Übungen entstehen Metaphern und Situationen und die Teilnehmenden erleben herausfordernde Themen auf einer anderen Ebene. Auch vertraute Inhalte wie Teambildung, Präsentation und Kommunikation werden neu präsentiert. Die Gruppen lernen aktiv sowie mit Spaß und Ernsthaftigkeit!

Wie kann man als Moderator die Stimmung, bspw. bei einem Workshop mit 10 Teilnehmern, heben, wenn die Gruppe lustlos erscheint?
Eine meiner liebsten Übungen ist dann „1,2,3“. Hierbei stehen sich zwei PartnerInnen gegenüber und zählen abwechselnd von 1 bis 3. Nach und nach werden die Zahlen durch fixe Bewegungen oder Ausrufe (z.B. ein Klatschen, ein lautes „Yeah“ oder ein das Trainingsthema aufgreifendes Wort) ersetzt. Die Präsenz und Konzentration der Teilnehmenden werden augenblicklich erhöht!

Welche Qualität, die Sie in Ihrer Schauspielausbildung gelernt haben, ist besonders hilfreich für den Trainerberuf?
Einerseits eine neue Definition von Bühne: Wenn wir vor Menschen sprechen, sind wir fast immer in einer „Bühnensituation“. Dementsprechend gelten auch Bühnengesetze und -regeln. Andererseits bin ich mir meiner Rolle als Trainerin bewusst. Besonderen Spaß macht es mir natürlich, im Trainingsraum für die Teilnehmenden Charaktere und typische Haltungen vorzuspielen!

 

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